Alle deutschen Partner nehmen an der Abschlusskonferenz in Wien teil
11. – 13.06. 2014
Am 12. Juni 2014 hat das Europabüro des Stadtschulrats für Wien zur Abschlussveranstaltung des EU-Regio Projekts „Bildung und Erziehung nach dem Holocaust“ eingeladen. Die Veranstaltung richtete sich an die beteiligten Schulen und Institutionen sowie an Pädagoginnen und Pädagogen der allgemeinbildenden Pflichtschulen aus Wien.
Nach einleitenden Worten wurde das Projekt durch die deutsche koordinierende Einrichtung, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg- Vorpommern, vorgestellt. Die einzelnen Partner präsentierten dann jeweils ihren inhaltlichen Beitrag zu der im Projekt entstandenen Toolbox.
KMS/NMS Schopenhauerstraße Wien zu einem abschließenden Besuch am RecknitzCampus in Laage
03. – 05.06.2014
Kurz vor Beendigung des Regio-Projekts nutzen Vertreterinnen der KMS/NMS Schopenhauerstraße Wien 18 noch einmal die Möglichkeit, die Partnerschule in Laage zu besuchen. Ziel dieser Hospitation war, weitere inhaltliche und methodische Anregungen für die Arbeit zu erhalten. Dier Gäste lernten den themenzentrierten Unterricht (Schwerpunkt Gesellschaftswissenschaften) kennen, nahmen an einer Fachschaftssitzung sowie am Pädagogischen Stadtgespräch (Treffen von Schulvertretern, Vereinen und Institutionen für Jugendarbeit und Vertretern der Stadt) teil.
Die OVS an der Montessori-Grundschule „Lambert-Steinwich“ in Stralsund
23. – 25.05.2014
Fast zum Projektende hin konnten Lehrerinnen der OVS Wien 22 noch nach Stralsund an die Partnerschule fahren. Im Mittelpunkt des dreitägigen Schulaufenthalts stand das Kennenlernen des Literaturprojekts „Gern wäre ich geflogen – wie ein Schmetterling“, einhergehend damit der Freiarbeit und der im Englischunterricht umgesetzten Projektanteile. Spannend für die Gäste war auch, wie die Stralsunder das in Wien erlebte Projekt zum Kinderbuch „Elmar“ in ihren Schulalltag integriert haben.
„Der Besuch in Stralsund war für uns in jeder Hinsicht interessant. Wir haben viele gute Ideen und Eindrücke mitgenommen. …Die Praxisbeispiele zum Buch „Gerne wär ich geflogen – wie ein Schmetterling“ waren aufschlussreich für uns und wir werden uns bemühen, es für die Schule zu bekommen. …Insgesamt fanden wir den Aufenthalt sehr schön.“
Regionaler Abschluss der Projektarbeit
Rostock, 19.05.2014
Im Rahmen des von der EU-Kommission geförderten Comenius- Regio-Projekts „Bildung und Erziehung nach dem Holocaust – Erinnern und Gedenken“ befassten sich Schulen und außerschulische Einrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern und Wien über die nationalstaatlichen Grenzen hinaus mit der Frage, ob man schon mit Grundschülerinnen und Grundschülern über den Holocaust sprechen kann. Dass dies notwendig und möglich ist, bestätigten in der regionalen Abschlusskonferenz in Rostock Lehrerinnen und Partner aller am Projekt teilnehmenden Einrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach zweijähriger gemeinsamer Arbeit fiel das Fazit positiv aus: Es wurde von- und miteinander gelernt, der Blick über den Tellerrand hinaus hat neue Zugänge zu dem Thema gebracht, Partnerprojekte wurden in die schulinternen Arbeitspläne integriert, Schule, Universität und Gedenkstätte planen eine regelmäßige Kooperation, Beispiele aus der Praxis werden zukünftig in Lehrerfortbildungen präsentiert.
SEHEN & ERINNERN“ – Gegenwart trifft Vergangenheit
7. 11. – 22. 12. 2013 und 9. 1. – 16. 2. 2014
AUSSTELLUNG
„SEHEN & ERINNERN“ – Gegenwart trifft Vergangenheit – zum 75. Jahrestag der Zerstörung der Synagoge in Währing
Die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer der Klasse 3B der NMS Schopenhauerstraße 79 begaben sich, im Zuge des Comenius Regio Projektes – Bildung und Erziehung nach dem Holocaust, auf Spurensuche zu den Geschehnissen im Novemberpogrom 1938.
Die Ausstellung, eine Zusammenarbeit der Klasse 3B mit dem Bezirksmuseum Währing, erzählt über die Geschichte der Synagoge und zeigt die Ergebnisse der Spurensuche: Erinnerungen im Koffer, nicht einmal ein Koffer, Baum der Erinnerungen, u.a.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag 7. November 2013 um 17 Uhr
- Einführende Worte von Dr. Martha KEIL, Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte
- Musikalisch-szenischer Rahmen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern der 3B und Caroline Koczan
- Instrumentale Begleitung: Markus Maurer und Sabine Agirbas
- Kleines Buffet
Eintritt: freie Spende
Öffnungszeiten:
Mo. 9:30-11:30 Uhr, Do. 18-20 Uhr, So. 10-12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Bezirksmuseum Währing
Währinger Straße 124,
1180 Wien,
www.bezirksmuseum.at
Mobilität des RecknitzCampus Laage und der Universität Rostock/Politische Bildung an der KMS Schopenhauerstraße Wien und dem Europabüro
25.05. – 31.05.2013
Anliegen des Besuchs war das Kennenlernen der Partnereinrichtung KMS mit ihrem Schulprojekt „Mauern niederreißen-Nachbarschaft leben“. Vorgestellt wurden zudem die Konzepte der Projekte „Geh-denk-Weg durch Währing“ und „Vom Schulparlament zum Jugendparlament“.
Von Seiten der Universität stand der Besuch (27. – 29.05.) unter dem Schwerpunkt Demokratiepädagogik und politische Bildung. Zudem wurde während des Projekts „Mauern niederreißen …“, hospitiert mit dem Ziel, die Schule in Laage bei der Adaption dieses Projekts fachdidaktisch zu begleiten. Mit dem Europabüro wurde zudem die Struktur der Toolbox besprochen und die bisherigen Pläne konkretisiert.
Mobilität des Europabüros, OVS, KMS in Mecklenburg-Vorpommern
21.04. – 25.04.2013
Während dieses Besuches wurden Aufenthalte an Schulen, in der Gedenkstätte Wöbbelin und im Bildungsministerium absolviert.
An der Europaschule Hagenow und den Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin lernten die Gäste das Projekt „Demokratie leben und lernen“ kennen. Das Projekt setzt sich aus drei Einzelmaßnahmen zusammen: es beginnt mit dem Literaturprojekt „Der überaus starke Willibald“ und wird fortgesetzt mit „Stolpersteine erzählen Geschichten“. Diese beiden Projekte sind Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler in der 3. Phase die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin unter dem Thema „Denk-mal“ besuchen können.
In Projektgesprächen wurden die Struktur der Toolbox und der Zeitplan für die weitere Projektarbeit besprochen. Ein Fachvortrag zu neuen Aspekten in der Vermittlung des Themas Holocaust im jüngeren Schulalter, zeitgeschichtliches Lernen in der Grundschule/Orientierungsstufe, u. a. am Beispiel Sachunterrichts, informierte über aktuelle Tendenzen.
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
27.01.2013, 10:00 Uhr
Die öffentliche Veranstaltung findet am Sonntag, dem 27.01.2013, um 10:00 Uhr im Landratsamt, Dienstgebäude Ludwigslust, Garnissonsstr. 01, 19288 Ludwigslust statt.
10:00 Uhr
Saal des Landratsamtes in Ludwigslust
Begrüßung und Rede des Gedenkens,
Herr Rolf Christiansen
Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim
Vorsitzender des Vereins Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e.V.
10:25 Uhr bis ca. 11:00 Uhr
Konzert der Kreismusikschule Ludwigslust – Parchim
Leitung: Irina Matjakin
11:30 Uhr bis ca 12:00 Uhr
Gedenkstätte Am Bassin in Ludwigslust
Gedenken
Redebeitrag des Bürgermeisters der Stadt Ludwigslust, Herrn Reinhard Mach
Kranzniederlegung
Mobilität der Montessori Grundschule „Lambert Steinwich“ Stralsund an der OVS 22 Wien
12.12. – 15.12.2012
Anliegen des Besuchs an der Wiener Partnerschule war das Kennenlernen der Literaturprojekte „Elmar“ und „Grüffelo“, die an der Schule für die Arbeit zur Vermittlung von sozialer Kompetenz und Toleranz eingesetzt werden. Zudem stand das Thema jüdisches Leben in Wien auf dem Arbeitsplan.
Mit Blick auf das soziale Lernen wurden die Erwartungen mehr als übertroffen. Beeindruckend, wie die Wiener Kolleginnen in Klassen mit 80% Lernenden mit Migrationshintergrund, mit Kindern unterschiedlicher Religionen oder in altersgemischten Klassen („Familienklassen“) zu tolerantem Miteinander erziehen.
In Stralsund werden die Wiener Projekte im Fach „Philosophieren mit Kindern“ erprobt. In überwiegend homogenen Klassen, wie sie an der Stralsunder Schule anzutreffen sind, werden die Kinderbücher aus Wien eingesetzt, um das Thema Kinderrechte zu bearbeiten.
Mobilität der Europaschule Hagenow und der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin an der KMS Schopenhauerstraße Wien
21.11. – 24.11.2012
Anliegen des Besuchs war das Kennenlernen der Partnereinrichtungen KMS, OVS und Jüdisches Museum. An den Schulen sahen wir Projekte zur Demokratieerziehung. Der Besuch beim Jüdischen Museum und einer weiteren Einrichtung, dem Museum Währung, machte mit der Erinnerungs- und Gedenkkultur in Wien bekannt. Auffällig war, dass Projekte zur „Holocausterziehung“ in Wien erst in höheren Schulstufen durchgeführt werden.
In Hagenow werden die Projekte zum Schülerparlament als Mittel der Demokratieerziehung adaptiert.
Eröffnungskonferenz Universität Rostock
12.10. 2012, 9:00 – 16:30 Uhr
Die Eröffnungskonferenz fand am 12. Oktober 2012, 9 – 16.30 Uhr an der Universität Rostock statt. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner beider Länder, eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte Yad Vashem/Israel sowie Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Gedenkstätten und in Vereinen, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter, Studentinnen und Studenten. Eine Projektmappe informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Referenten und thematischen Angebot. Die Auswertung belegt die Zufriedenheit der Anwesenden.
Projektgespräche in Rostock
11.10.2012
In Vorbereitung der Eröffnungskonferenz am 12. Oktober 2012 an der Universität Rostock fanden Gespräche zwischen den Partnern aus Wien und Mecklenburg-Vorpommern statt. Letzte Absprachen sollten einen reibungslosen Ablauf der Konferenz mit rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicherstellen.
Darüber hinaus wurden folgende Aufgaben besprochen: Projektlogo, virtueller Workshop zum Austausch von Materialien und Projekthomepage.

Projekttreffen der Kooperativen Mittelschule Schopenhauerstraße Wien am RecknitzCampus Laage
7.10. – 10.10. 2012
























